Vincent Geer (*13.06.1989)     Violine

 

Meine erste Geige bekam ich mit vier Jahren.

Es war eine winzig kleine Viertelgeige, die ein befreundeter Geigenbauer extra für mich anfertigte. Die Schnecke schnitzte mein Vater in Form eines Mannes, der die Hände hinter die Ohrmuscheln legt, um besser hören zu können. In der Hosentasche hat er eine Stimmgabel.

Diese Geige war mein erstes richtiges Instrument. Zuvor spielte ich mit Vorliebe auf einem Besen Musik.

Da meine Mutter studierte Violinistin ist und zu Hause immer ihre Geigenschüler unterrichtete und auch selbst viel übte, bekam ich schon von Geburt an Tag und Nacht Musik zu hören.

Mit fünf Jahren begann ich, Unterricht zu nehmen.

Üben bereitete mir nie viel Freude und so drückte ich mich, wo es ging, die Geige auszupacken. Doch meine Eltern blieben hart!

Sehr früh prägte ich meine gehörliche Auffassungsgabe aus, da ich die ersten Jahre meines Geigenspiels keine Noten lesen konnte.

Ich tat aber so, als könnte ich es…

Meine Lehrerin spielte mir ein Stück vor und ich versuchte, es mir möglichst schnell zu merken.

Dann starrte ich aufs Notenblatt und spielte das Stück,…aber ohne die Noten wirklich zu lesen.

Irgendwann dann hat sie das bemerkt und erst ab diesem Zeitpunkt an begann ich, Blattspielen und Notenlesen zu lernen.

2001 nahm ich erstmals am Jugend-Musiziert-Wettbewerb teil und belegte dort den ersten Platz.

2006 erneut, wieder mit dem ersten Platz.

Auf die Musik, die wir jetzt spielen kam ich ca. ein Jahr vorher, als ich durch Zufälle intensiv mit Weltmusik konfrontiert wurde.

Zu dieser Geschichte aber weiter unten mehr!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

David Geer (*30.12.1991)     Violoncello

 

Meine Eltern sind beide Musiker.

Meine Mutter spielt Geige und mein Vater spielt Violoncello. Da mein Bruder inzwischen schon angefangen hatte, Geige zu lernen, nahm ich halt das Cello.

So fing ich also mit ungefähr 5 ½  Jahren an zu spielen, zuerst mit meinem Vater später bei einem Privatlehrer. Mein erstes Cello war ein 1/8-Cello, welches es nicht so häufig gibt da es ziemlich klein ist . Ein Freund unserer Familie baute es für mich.

In der darauf folgenden Zeit  wurde ich also klassisch ausgebildet doch ich fand irgendwann, so mit 7 Jahren eine Apokalyptica CD von meinem Vater. Die CD interessierte mich, da sie ein Cello mit einem Totenkopf  zeigt. Das sind eben so Sachen, die Jungs interessieren.

Seitdem spielte ich immer wieder Stücke von Apokalyptica  bzw. Metallica  von dieser CD nach, was mir viel Spaß bereitete.

So verging die Zeit bis ich 2006 bei Jugend-Musiziert in Nürnberg den ersten Platz bekam.

2005 begann ich mit meinem Bruder zu musizieren.

Wir waren die Jahre zuvor auf dem Tff-Rudolstadt Festival und waren ziemlich beeindruckt von der Weltmusik , da dies wieder einmal bewies , dass man auch „coole“ Musik mit klassischen Instrumenten spielen kann. So beschlossen wir, ein Jahr zu üben und eine Demo CD aufzunehmen, um uns für dass Festival im Jahr danach als Straßenmusikanten zu bewerben -und wurden genommen.

Inzwischen sind wir bei Klezmer und Gypsy  Musik mit allerlei anderen Einflüssen angekommen.

Natürlich habe ich auch weiterhin klassischen Unterricht.

Und ich spiele mit dem Gedanken mein Instrument zu studieren.

Mal sehn was die Zukunft bringt.

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Unsere Geschichte ist eine lange...

wer sie lesen möchte oder nur teilstöbern will, kann sich gerne hier bedienen!